Handybausteine – weil „geht nicht“ für uns nie eine Antwort war

Unsere Geschichte beginnt mit einem kaputten Homebutton

Manchmal entstehen die besten Ideen aus einem ganz alltäglichen Problem.

Bei uns begann alles im Jahr 2010 mit einem defekten Handy. Genauer gesagt: Der Homebutton meines iPhones funktionierte plötzlich nicht mehr.

Also tat ich das, was vermutlich jeder gemacht hätte: Ich fragte beim Hersteller nach einer Reparatur. Die Antwort war damals ziemlich eindeutig:

„Das kann man nicht reparieren.“

Für mich war das keine zufriedenstellende Antwort.

Denn ich war schon damals überzeugt:

Geht nicht, gibt’s nicht.

Also begann ich selbst nach einer Lösung zu suchen. Ich beschäftigte mich mit dem Aufbau der Geräte, suchte nach Ersatzteilen und stellte schnell fest, dass vieles sehr wohl reparierbar war – wenn man Zugang zu den richtigen Teilen, dem passenden Werkzeug und dem notwendigen Wissen hatte.

Aus einem kaputten Homebutton entstand damit eine Idee, die uns bis heute begleitet.

Reparieren statt wegwerfen – seit 2010

Schon damals waren wir von einem Gedanken überzeugt, über den heute unter dem Begriff „Right to Repair“ – Recht auf Reparatur international diskutiert wird.

Warum sollte ein ansonsten funktionierendes Gerät ersetzt werden, nur weil ein einzelnes Bauteil defekt ist?

Warum sollten Ersatzteile und Reparaturmöglichkeiten nur wenigen zugänglich sein?

Und warum sollte nicht jeder selbst entscheiden dürfen, ob er sein Gerät reparieren, reparieren lassen oder ein Ersatzteil selbst einbauen möchte?

Wir wollten unseren Kunden genau diese Möglichkeit geben.

So entstand Handybausteine.

Der Name war dabei kein Zufall.

Wir wollten die einzelnen „Bausteine“ eines Handys verfügbar machen – damit aus einem vermeintlich kaputten Gerät wieder ein funktionierendes werden kann.

Ersatzteile, Werkzeug und Wissen für die Selbstreparatur

Was zunächst mit einer einfachen Idee begann, entwickelte sich schnell weiter.

Wir suchten Ersatzteillieferanten, verglichen unterschiedliche Qualitäten und bauten Schritt für Schritt unser Sortiment auf.

Über eBay und unseren eigenen Onlineshop verkauften wir Ersatzteile an Menschen, die ihre Geräte selbst reparieren wollten.

Doch wir merkten schnell:

Ein Ersatzteil allein reicht nicht immer.

Man braucht das passende Werkzeug. Man muss wissen, wie man das Gerät öffnet. Und manchmal braucht man einfach jemanden, den man fragen kann.

Deshalb stellten wir Reparaturanleitungen zur Verfügung und gaben teilweise sogar das benötigte Werkzeugset kostenlos zu unseren Ersatzteilen dazu.

Unser Ziel war nie, einfach nur möglichst viele Ersatzteile zu verkaufen.

Wir wollten Menschen ermöglichen, ihre Geräte selbst zu reparieren.

Dieser Gedanke begleitet uns bis heute.

Aus Graz. Aus der Steiermark. Aus Österreich.

Bei aller Entwicklung der vergangenen Jahre haben wir nie vergessen, wo unsere Geschichte begonnen hat.

Wir sind ein österreichischer Betrieb aus Graz – mitten in der grünen Steiermark.

Und darauf sind wir stolz.

Denn Graz ist für uns nicht einfach nur der Standort unseres Unternehmens. Die Stadt und die Steiermark passen zu dem Gedanken, den wir seit 2010 verfolgen: Dinge länger verwenden, Ressourcen schonen und Reparaturen wieder attraktiv machen.

Gerade Graz gehörte zu den Vorreitern, wenn es darum ging, Reparaturen durch Förderungen für Konsumentinnen und Konsumenten attraktiver zu machen.

Für uns war deshalb früh klar:

Da machen wir mit.

Von der Umweltprämie über den Reparaturbonus bis zur Geräteretter-Prämie

Was viele heute als selbstverständlich wahrnehmen, hat einmal klein angefangen.

Damit Menschen ihre Geräte nicht wegwerfen, sondern reparieren lassen, braucht es nämlich mehr als gute Ideen.

Es braucht Betriebe, die reparieren.

Es braucht Menschen, die an diese Idee glauben.

Und es braucht starke Partner, die bereit sind, Reparaturen zu fördern.

Wir waren früh bei diesen Entwicklungen dabei und haben unseren Kundinnen und Kunden über die Jahre die jeweiligen Reparaturförderungen angeboten – von der Umweltprämie über den Reparaturbonus bis zur heutigen Geräteretter-Prämie.

Besonders stolz sind wir darauf, dass wir bereits bei den frühen Fördermodellen Reparaturen von Mobiltelefonen angeboten und unseren Kunden geholfen haben, diese Fördermöglichkeiten tatsächlich zu nutzen.

Denn eine Förderung funktioniert nur dann, wenn es auf der anderen Seite Fachbetriebe gibt, die daraus eine echte Reparatur machen.

Eine Idee, die immer größer wurde

Was zunächst regional begann, entwickelte sich weiter.

Auch andere Städte und Regionen erkannten, welchen Unterschied Reparaturförderungen machen können. Reparaturinitiativen entstanden unter anderem in Wien und Salzburg, bevor das Thema schließlich österreichweit immer größere Bedeutung bekam.

Für uns war das eine besondere Entwicklung.

Denn plötzlich wurde aus etwas, wofür wir uns bereits seit Jahren eingesetzt hatten, eine große Bewegung:

Reparieren statt wegwerfen.

Heute wird über Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und das Recht auf Reparatur gesprochen.

Für uns sind das keine neuen Schlagwörter.

Es ist das, was wir seit 2010 jeden Tag machen.

Und ein kleines bisschen stolz macht es uns schon, dass wir diese Entwicklung von Graz aus über viele Jahre begleiten durften.

Heute heißt es „Right to Repair“ – für uns begann es 2010

Mittlerweile hat sich die Branche grundlegend verändert.

Hersteller bieten zunehmend selbst Ersatzteile, Reparaturinformationen und Reparaturmöglichkeiten an. Gesetzgeber beschäftigen sich intensiv mit dem Recht auf Reparatur.

Diese Entwicklung begrüßen wir.

Denn sie bestätigt letztlich eine Überzeugung, die wir seit unseren Anfängen vertreten:

Ein defektes Bauteil sollte nicht automatisch das Ende eines ganzen Gerätes bedeuten.

Trotzdem wissen wir aus unserer täglichen Erfahrung, dass eine Reparatur nicht immer einfach ist.

Man braucht das richtige Ersatzteil. Die Qualität muss stimmen. Man braucht Werkzeug, Erfahrung und manchmal eine helfende Hand.

Genau dafür gibt es Handybausteine.

Wir versuchen, unsere wichtigsten Ersatzteile direkt auf Lager zu haben und schnell verfügbar zu machen. Bei der Auswahl achten wir besonders auf Qualität, denn ein günstiges Ersatzteil bringt wenig, wenn das Gerät kurze Zeit später wieder geöffnet werden muss.

Und wenn du bei deiner Reparatur einmal nicht weiterkommst, lassen wir dich damit nicht allein.

Zwei Wege. Ein Ziel.

Heute besteht Handybausteine aus zwei großen Bereichen.

Du möchtest dein Gerät selbst reparieren?

Dann bekommst du bei uns Ersatzteile, Werkzeug und die Erfahrung aus vielen Jahren Reparaturpraxis.

Du möchtest dein Gerät lieber reparieren lassen?

Dann übernehmen unsere Techniker die Arbeit für dich.

Damit bedienen wir heute beide Seiten derselben Idee:

Wir wollen dir nicht vorschreiben, wie du dein Gerät reparierst. Wir wollen dir die Möglichkeit geben, es zu reparieren.

Denn am Ende zählt für uns vor allem eines:

Dass ein reparierbares Gerät nicht unnötig im Elektroschrott landet.

Vom kaputten Homebutton zum Familienbetrieb

Aus der Idee eines Einzelnen ist über die Jahre ein Familienbetrieb geworden.

Und vielleicht ist genau das einer der Punkte, auf die wir heute besonders stolz sind.

Denn hinter Handybausteine stehen Menschen.

Menschen mit Familien, Kindern und einem Leben außerhalb der Arbeit.

Deshalb haben wir uns ganz bewusst für familienfreundliche Arbeitszeiten entschieden.

Unser Geschäft und unsere Werkstatt sind von Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Samstags bleibt unser Betrieb bewusst geschlossen.

Nicht weil uns unsere Kunden an diesem Tag weniger wichtig wären.

Sondern weil uns auch unsere Familien wichtig sind.

Wir glauben, dass ein erfolgreiches Unternehmen und ein familienfreundlicher Arbeitsplatz kein Widerspruch sein müssen.

Persönlich für dich da – mitten in Graz

Du findest Handybausteine in der:

Schönaugasse 238010 GrazÖsterreich

Hier befindet sich unser Geschäft, unser Ersatzteillager und unsere Werkstatt.

Viele Ersatzteile haben wir direkt vor Ort lagernd. Du kannst bei uns vorbeikommen, dich beraten lassen, Ersatzteile kaufen oder dein Gerät zur Reparatur abgeben.

Hinter Handybausteine steht kein anonymes Callcenter.

Hier arbeiten Menschen, die seit vielen Jahren Geräte öffnen, Fehler suchen, Ersatzteile vergleichen, Platinen prüfen, löten, reparieren und manchmal auch Lösungen für Probleme finden, bei denen es zuerst heißt:

„Das geht nicht.“

Genau mit diesem Satz hat unsere Geschichte schließlich angefangen.

2010 mit einem kaputten Homebutton.

Und auch wenn sich Smartphones, Tablets und die gesamte Technik seitdem enorm verändert haben, ist unsere Einstellung dieselbe geblieben:

Reparieren statt wegwerfen.

Selber machen, wenn du es kannst.

Hilfe bekommen, wenn du sie brauchst.

Und vor allem:

Geht nicht, gibt’s nicht.

Handybausteine
Ersatzteile. Reparatur. Erfahrung. Aus Graz. Seit 2010.